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Esso-Häuser - Verhandlungen müssen voran kommen

Die Eigentümerin Bayrische Hausbau bewegt sich in den Verhandlungen rund um die Esso-Häuser nicht weiter. Des Öfteren hat der Bezirk einen Anteil von Sozialwohnungen von mindestens 50 % im Neubau und ein Rückkehrrecht für die Gewerbetreibenden zu langfristig günstigen Kondidionen gefordert. Die Bayrische Hausbau möchte aber nur den üblichen Satz von 30 % geförderten Wohnungsbau leisten.


"Wir GRÜNE fordern, dass wieder Bewegung in die Verhandlungen kommt. Wir wollen nicht mitten auf der Reeperbahn auf Jahre hin Stillstand auf einer Baustelle erleben. Eine Seite muss jetzt über ihren Schatten springen und wenn wir, wie gefordert, als Stadt das Areal zurückkaufen müssen. Es geht hier um das Gesicht des Quartiers und um die Menschen, die potenziell wieder in die Häuser zurückkehren wollen", fordert Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Mitte.


"Das Quartier hat sowieso schon große Probleme mit dem Verlust der Esso-Häuser. Wenn jetzt noch nicht einmal was passiert, ist das genau das falsche Zeichen. Wir müssen hier zu einer sozial verträglichen Lösung kommen. Die Planungen müssen vor allem mit Beteiligung der BewohnerInnen im Viertel stattfinden", sagt Sebastian Kloth, Kandidat der GRÜNEN für St.Pauli.