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161 Wohnungen gegen einen Bunker

Die Stadt möchte gerne im Zuge der Uni-Erweiterung einen Hoch-Bunker am Rothenbaum kaufen und bietet dafür den Bunkereigentümern im Gegenzug 161 Wohnungen auf städtischem Grundstück in Wilhelmsburg an. Zuvor wurde den Eigentümern des Bunkers, Jan Töben und Thomas Kreye, die auch Gesellschafter der East Hotel & Restaurant GmbH sind, mitgeteilt, dass auf ihrem Grundstück kein Wohnungsbau möglich ist. „Ein Unding Wohnungen auf der Veddel an private zu verscherbeln. Eigentümer muss die Stadt/die Saga bleiben. Nur so bleiben die Wohnungen bezahlbar und die Mieter werden nicht zum Spekulationsobjekt“ kritisiert Michael Osterburg, der Fraktionsvorsitzende der Grünen-Mitte, das Vorgehen.

Verantwortlich für den Deal ist der Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen der Finanzbehörde. Die städtische Kommission für Bodenordnung (KfB) legte sich jedoch vor einer entscheidenden Sitzung quer und erhob Einspruch. Laut Hamburger Abendblatt will die Stadt 261.825 Euro für den Bunker bezahlen und im Gegenzug die Wohnungen für 5,66 Millionen Euro verkaufen.