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Baumschwund in Hamburg

Nach Einschätzungen des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) verliert Hamburg jährlich bis zu 6000 Bäume. Eingerechnet wurden darin die Fällungen von Bäumen an Straßen- und Parkanlagen sowie private Fällungen und deren fehlende Ersatzpflanzung. Obwohl die Fällzahlen insgesamt sogar zurück gegangen sind, wird oft der Verlust des Baumes gar nicht oder nur unzureichend ausgeglichen. Im Vergleich zu anderen Bundesländern, gibt Hamburg jährlich mit 10 Euro pro Baum außerdem bedeutend weniger Geld für die Baumpflege aus. Im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf stehen beispielsweise 56 Euro zur Pflege zur Verfügung. „Es ist außerdem wichtig mehr Transparenz zu schaffen. Mit einem Online-Baumkataster könnten BürgerInnen auch erst einmal verstehen, warum ein Baum gefällt wurde. Es existiert mit der Baumstandortkarte ‚Mein Baum – meine Stadt’ bereits ein Online-Tool, auf dem die Behörde aufbauen könnte“ fordert Michael Osterburg.

Die Stadt Hamburg muss endlich mehr für sein Stadtgrün tun. Deutlich wird dieses auch bei der Diskussion um die zukünftige Nutzung der Fläche nahe des ZOBs. Nach Plänen des Senats und der Hochbahn soll dort eine Ladestation für E-Busse entstehen, entgegen den Plänen diese Fläche langfristig als Grünfläche zu etablieren. Dazu Michael Osterburgs Kommentar im Hamburg Journal vom 2. März: http://bit.ly/OXp0qL