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Abriss von Elisa beschlossen

Am Dienstagabend, dem 11. Februar, wurde im Regionalausschuss Hamm/Horn/Borgfelde/Rothenburgsort mehrheitlich dem Bauantrag für einen Neubau der Vereinigten Hamburger Wohnungsbaugenossenschaft (vhw e.G.) zugestimmt und der Abriss des Backsteinensembles am Elisabethgehölz beschlossen. Monatelang hatten die Genossenschaftsmieter und deren Initiative 'Rettet Elisa' vergebens für den Erhalt gekämpft. Während der laufenden Gespräche hatte die vhw schließlich einen Abrissantrag für die Backsteinhäuser eingereicht. Nach Angaben der vhw soll der Neubau öffentlich geförderter Wohnraum im ersten und zweiten Förderweg werden. Und auch die ehemaligen Mieter sollen die Möglichkeit haben, zu den relativ günstigen Kaltmieten des ‚Sozialen Wohnungsbaus’ zurück zu kehren. Doch wie verbindlich sind die Pläne der vhw? „Es ist ein Skandal, dass die SPD die Neubaupläne unterstützt, ohne diese mit klaren Bedingungen zu verknüpfen“, sagt der Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg.

„Wir sind nicht sicher, dass mit dem Neubau sozialer Wohnungsbau realisiert wird und der Rückzug der MieterInnen in die Gebäude bei diesem Bauvorhaben garantiert ist“ so Osterburg weiter. Die SPD fordert sonst an jeder Stelle eine Fixierung im Bauantrag; sehr eigenartig, dass dies bei einem solchen Bauvorhaben nicht gewollt ist. Ein Schelm, der Böses dabei denkt...