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Erhalt oder Abriss der City-Türme

Wie soll es weiter gehen mit den markanten City-Hochhäusern zwischen dem Klosterwall und dem Johanniswall? Nachdem das Bezirksamt beschlossen hat aus den Türmen auszuziehen, entbrannte eine leidenschaftliche Debatte um den Erhalt oder den Abriss der 'hässlichen Klötze'. Befürworter für den Erhalt heben vor allem den Denkmalschutz hervor. Die City-Ttürme bilden ein typisches Beispiel für die Baukunst der 1950er Jahre und auch die Sichtachsen zum Kontorhausviertel sind besonders. Auf der anderen Seite empfinden die meisten Bürger die Türme als äußerst hässlich und ein Abriss an der Stelle bietet tolle städtebaulichen Möglichkeiten. Unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg plädiert für einen Abriss, aber mit Auflagen. „Es könnten dort Wohnungen gebaut werden auf einer größeren Fläche, die man durch eine Verkleinerung des Johanniswalls erreichen kann. Diese Straße ist viel zu breit“ Außerdem könnte durch die Nutzung der, bislang weitgehend ungenutzten, Tiefgarage der City-Hochhäuser, der Buchardplatz endlich ein schöner Platz ohne Autos werden.

Die Diskussion wird in den nächsten Jahren weiter gehen, da das Bezirksamt erst in den nächsten drei bis vier Jahren ausziehen wird. Bis dahin werden die Türme in jedem Fall unverändert stehen bleiben. Es bleibt also noch ein bisschen Zeit um weiter zu diskutieren über den Denkmalschutz, Baupläne und Ästhetik der City-Hochhäuser.