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Vorgehensweise der vhw weiter intransparent und einschüchternd

Die vhw hat den Bewohnern des Elisabethgehölz eine unangenehme Überraschung in der Vorweihnachtszeit beschert.
Ohne vorherige Ankündigung haben sie in den leer stehenden Wohnungen die Zähler ausgebaut und das Gas abgedreht. Diese Maßnahmen hätten zumindest am Schwarzen Brett oder sogar per Rundbrief im Vorfeld angekündigt werden müssen. Der Ausbau der Zähler beeinträchtigte ebenfalls die Bewohner, die an diesem Nachmittag weder Heizen noch Kochen konnten. Gerade in der Winterzeit überrascht diese Aktion doch sehr, da die Wohnungen seit längerem leer stehen und nicht zwischen vermietet wurden.

"Ich kann mich nur noch über diese Genossenschaft wundern", hält unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg fest. "Diese intransparente Vorgehensweise der vhw zieht sich schon seit Monaten hin und nimmt mittlerweile seltsame Ausprägungen an. Jeder Vermieter hätte über diese Maßnahme lange im Vorfeld informiert und den BewohnerInnen Zeit zum reagieren gegeben. Wir fordern die vhw auf, diese einschüchternden Aktionen zu unterlassen und lieber das Gespräch mit den verbliebenden Genossen zu suchen", so Osterburg weiter.

 

Der Wohnungspolitische Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion Olaf Duge ist fassungslos. Angesichts des wiederholt unverschämten Verhaltens des Vorstandes der VHW gegenüber den eigenen Genossenschaftsmitgliedern Am Elisabethgehölz stellt er fest: "Ich kenne keinen Hamburger Genossenschaftsvorstand, der so vor nichts zurückschreckt wie der Vorstand der VHW. Mit unangekündigten Aktionen in den Häusern verängstigt er wissentlich die eigenen Mieter und versucht diese aus den Wohnungen herauszuekeln. Wo bleibt da die innere Solidarität der Genossenschaft?