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Mehr Transparenz bei Bauprojekt in Borgfelde gefordert

Die AnwohnerInnen in Borgfelde sind verärgert über das Vorgehen des Bezirksamtes. Schon seit Wochen sorgt der Bau einer neuen Turnhalle auf dem Gelände der Gewerbeschule W8 an der Klaus-Groth-Straße für Unmut. Vor wenigen Wochen wurde der Bau begonnen ohne die AnwohnerInnen über den Beginn zu informieren. Auch die Bezirkspolitik wurde nur mangelhaft informiert. Nun soll das Projekt durch ein Bürgerbegehren gestoppt werden. „Wir pflegen hier in Mitte einen Stil, der Bürgerbegehren bisher weitgehend unnötig gemacht hat, da Politik und Verwaltung die Anliegen der BürgerInnen ernst nehmen“ kritisiert Michael Osterburg ebenfalls das intransparente Verhalten der Verwaltung.

Umstritten sind außerdem die Baufällungen, die bereits getätigt wurden. Auch dort versagte die Informationspolitik, indem das Vorhaben nicht im Umweltausschuss vorgetragen wurde, sondern lediglich kurz vor der Fällung per E-mail bekannt gegeben wurde. Auch die Frage, ob für die Turnhalle neue Parkplätze gebaut werden und es dadurch zu einer höheren Lärmbelästigung kommen wird, ist noch nicht abschließend geklärt. In der nächsten Sitzung des Regionalausschuss am 10. Dezember soll das gesamte Projekt vorgestellt werden und hoffentlich mehr Transparenz schaffen.