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Hamburg zeigt Solidarität mit den Flüchtlingen

Hamburgs Bürger setzen sich weiterhin für die Flüchtlinge aus Lampedusa ein. Am Samstag demonstrierten bis zu 15. 000 Menschen in der Hamburger Innenstadt gegen die europäische Flüchtlingspolitik und den Umgang des Hamburger Senats mit der Flüchtlingsgruppe aus Lampedusa. Friedlich demonstrierten die Bürger und spiegelten so die breite Solidaritätsbewegung wider, die sich in den vergangenen Wochen und Monaten entwickelt hat.  

„Wir begrüßen und unterstützen die friedlichen Demonstrationen. Nur so können wir ein Zeichen setzen und versuchen den Senat zum Einlenken zu bewegen. Am Freitag hat sich die SPD auf ihrem Landesparteitag klar gegen einen Kurswechsel ausgesprochen. Das ist völlig unverständlich und wird von uns mit Bedauern aufgenommen. Nur wenn sich die SPD bewegt, kann eine Lösung für die Flüchtlinge gefunden werden. Falls sich der SPD-Senat weiter zu diesem ignoranten Kurs bekennt, muss er damit rechnen, dass ihm politisch, vor allem aber von Bürgerseite ein steife Brise entgegen wehen wird“, betont unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg.

 

Auf der Demonstration am Samstag waren zahlreich politische und gesellschaftliche Gruppen, Initiativen, Gewerkschaften und Parteien vertreten. Auch in anderen Städten finden momentan regelmäßig Demonstrationen gegen die europäische, aber auch die lokale Flüchtlingspolitik statt. In Hamburg scheint noch längst keine Lösung des Konflikts in Sicht zu sein. Viele der afrikanischen Flüchtlinge fürchten weiter die Abschiebung und sehen versteckte Gefahren in dem momentanen Angebot des Senats. Sie bitten deshalb um einen weiteren Dialog.