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Abschied von der IBA

Es war das Wochenende der Abschiede: Das Ende der IBA wurde im Rahmen eines Senatsempfangs gewürdigt (wir berichteten bereits). Außerdem wurden am Freitag im Rahmen eines Diskussionsmarathons noch einmal die Themen der IBA Kosmopolis, Stadt im Klimawandel und Metrozonen vorgestellt und mit unterschiedlichsten Akteuren diskutiert. Bewohnerinnen und Bewohner aus dem IBA –Gebiet hatten hier noch einmal die Möglichkeit die 7 Jahre IBA mit ihren 60 Projekten zu bewerten.  

Das Motto der Veranstaltung war: Die IBA sagt Danke und Tschüss. Auf dieses Motto haben viele Teilnehmerinnen aus der Bewohnerschaft aber auch aus der Verwaltung und andere Projektbeteiligte angespielt und erklärt, dass die Bezeichnung Tschüss nicht so ganz passen würde. Das bereits Begonnene müsse weitergeführt werden und im Stadtteil verfestigt und ausgebaut werden. „Gerade im Bereich Energieversorgung kündigte Dr. Michael Beckereit (Hamburg Energie) an, dass im nächsten Jahr Entscheidungen zum Thema Energiegewinnung aus Geothermie zu erwarten sind„ freut sich unsere Bezirksabgeordnete Jutta Kodrzynski. Eine positive Investitionsentscheidung würde den Stadtteil auf dem Weg zu einer atonomen Versorgung mit Energie weiter voran bringen. Die Idee von Schulstadträdern brachte Prof. emer. Dr. Dieter Läpple u.a. in die Diskussion ein. Dies würde die Fahrradstadt Wilhelmsburg weiter befördern und den Anspruch darauf, ein Modellstadtteil fürs Radfahren zu sein , stärken. “Es wurde an dem Nachmittag klar, dass noch viele Ideen , die auch durch die Diskussionen im Rahmen von IBA – Veranstaltungen entstanden sind, noch umgesetzt werden sollen, und Tschüss nicht im Sinne von Ende oder Abschied zu verstehen seien, sonder auch als einen Aufbruch“ so Jutta Kodrzynski weiter. "Viele Entwicklungen, die von der IBA angestoßen wurden, werden wichtig bleiben. Dazu gehört die energetische Sanierung der Schumacher-Bauten auf der Veddel ebenso wie die Projektentwicklung der neuen Wohnungsbauflächen", freut sich auch Sonja Lattwesen, unsere Vorstandsvorsitzende des Kreisverbandes.

 

 

Zum Schluss wurden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IBA auf die Bühne gebeten und es wurde ihnen gedankt. Nach so langer Zeit kam schon einiges an Wehmut bei vielen Beteiligten auf.

Wir möchten an dieser Stelle allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der IBA für ihre Arbeit und ihren Einsatz danken.