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Grünfläche am Oststeinbeker Weg als Ausgleichsfläche nutzen

In Hamburg-Mitte werden nicht genügend Ausgleichsflächen für Bauprojekte geschaffen. Deshalb forderten wir in der Bezirksversammlung konkret die Grünfläche am Oststeinbeker Weg als Ausgleichsfläche für Bauprojekte im Bezirk Mitte zu benennen, zu nutzen und zu pflegen.

„Trotz Wohnungsnot und notwendiger Baumaßnahmen in Mitte dürfen die Hamburger Natur und Umwelt nicht aus den Augen verloren werden. Das von uns fokussierte Plangebiet bietet optimale Bedingungen, um als Ausgleichsfläche für andere Baumaßnahmen in Hamburg-Mitte genutzt zu werden. In der Fläche steckt bei naturnaher Pflege ein großes Potential, auch für die BillstedterInnen. Einige BewohnerInnen des Quartiers hatten protestiert und auf das Potential der Grünfläche hingewiesen. Nun liegt es an der Politik und der Verwaltung diesem Wunsch nach Erhalt auch zu entsprechen“, erklärt unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg.

 

Als Hintergrund: Die Grünfläche am Oststeinbeker Weg würde sich optimal als Ausgleichsfläche eignen, da sie schon im Nutzungsplan als Grünfläche und im Landschaftsprogramm als „Wald auf Altstandort“ festgeschrieben ist. Auch die AnwohnerInnen wünschen sich, dass diese Fläche nicht als Baugebiet ausgewiesen wird, wie durch Unmutsbekundungen in Bezug auf ein potenzielles Bauvorhaben von Hornbach an dem Standort deutlich wurde. Deshalb forderte die GRÜNE Fraktion-Mitte, dass in einem ersten Schritt, der in öffentlicher Hand befindliche Teil der Fläche nicht veräußert, sondern als Ausgleichsfläche genutzt wird. Zweitens muss perspektivisch der sich noch in privater Hand befindliche Teil der Fläche von der zuständigen Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt gekauft und ebenso als Ausgleichsfläche zu Grünflächen und Waldgebiet ausgeschrieben werden.