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100 Jahre Übernachtungsstätte Pik As

Unter dem Motto „Pik As, der letzte Trumpf“ wurde letzte Woche in der Handwerkskammer das hundertjährige Bestehen der Übernachtungsstätte Pik As gefeiert. Das Pik As ist die deutschlandweit älteste Übernachtungsstätte für Obdachlose und bietet 210 Betten an. Im dazugehörigen Förderverein kann sich jede/r Interessierte/r einbringen.

Die Jubiläums-Schirmherrin Nina Petri würdigte in ihrer Rede nicht nur die Arbeit des Pik As, sondern wies in der Handwerkskammer auch auf die unwürdige Situation der Flüchtlinge aus Lampedusa hin und forderte eine Lösung ein. Ob diese Forderung gehör fand, bezweifelt unsere Bezirksabgeordnete Jutta Kodrzynski: „Olaf Scholz saß in der ersten Reihe, ging jedoch in seiner Würdigung des Pik As mit keiner Silbe auf die zugespitzte Situation im Bereich Obdachlosigkeit und Flüchtlinge ein. Wenn schon nicht der Bürgermeister helfen will, müssen wir wenigstens in Mitte zusammenhalten, damit der Winter nicht ein Drehbuch für Tragödien wird.“

Der Festakt war eingebettet in eine Aktionswoche rund um das Pik As. Beendet wurde diese am Freitagnachmittag mit einem Tag der Offenen Tür. „Der Arbeit des Pik As ist großer Respekt zu zollen. Die Einrichtung leistet wichtige Arbeit und ist den Stadtteil gut integriert“, beglückwünscht auch unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg die Einrichtung.