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Borgfelder fühlen sich übergangen

Politik und Anwohner waren Anfang des Monats entsetzt und überrascht, als, ohne vorherige Abstimmung mit politischen Gremien, dreiunddreißig bis zu 150 Jahre alte Bäume in Borgfelde gefällt wurden. Grund hierfür ist der Neubau einer Sporthalle der Gewerbeschule W8 an der Burgstraße. Doch auch das Bauvorhaben wurde nicht im Bauausschuss thematisiert und der Bauantrag noch nicht genehmigt. Neben den Vorwürfen der Bezirkspolitik kritisieren auch Anwohner die Informationspolitik des Bezirksamts Mitte. Anwohner haben nun zu einem Bürgerbegehren aufgerufen, in dem sie eine stärker Einbindung fordern.

„Ich kann die Anwohner gut verstehen. Was hier passiert ist, ist völlig unverständlich. Anwohner und Politik müssen vor solch großen Bauvorhaben informiert und eingebunden werden. Niemand hat etwas gegen eine neue Sporthalle, ganz im Gegenteil, aber ein Stadtteil darf nicht über die Köpfe der Anwohner hinweg gestaltet werden. Abgesehen davon sollte auch das Bezirksamt alles dafür tun, dass die Fällungen von den letzten alten Bäumen, die Hamburg noch besitzt, vermieden werden! Diese müssen sowohl aus symbolischer, als auch aus umwelttechnischer Sicht erhalten bleiben“, fordert unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg.