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Bezirke beraten über Auflösung des Bezirklichen Ordnungsdienstes

In dieser Woche beraten die sieben Bezirksamtsleiter über die Auflösung des Bezirklichen Ordnungsdienstes (BOD) zum 1. Januar 2014. Der BOD ist in Hamburg für die Überwachung von Parkplätzen, Hundehaltern und Außengastronomie zuständig. Die 100 Mitarbeiter und die Aufgaben des BOD sollen zukünftig auf vier neue Organisationen verteilt werden und diese somit spezialisierter vorgehen und Kosten verringern, so z.B. der neu geschaffene Landesbetrieb für Parkraumüberwachung, die Stadt verspricht sich davon bis zu 35 Millionen Euro an zusätzlichen Einnahmen im Jahr. Andere BOD-Mitarbeiter sollen zum zentralen Hundekontrolldienst wechseln.

 

 

„Wir begrüßten den BOD, seit dem er sich nicht mehr nur um Sicherheit und Sauberkeit gekümmert hat. Denn der Vorläufer, der SOD, wurde noch von Schill eingeführt und hatte nur ein Ziel, die Repression von Randgruppen. Inzwischen hat der BOD jedoch eine wichtige Funktion für Bürger eingenommen und darf nicht ersatzlos wegfallen. Es muss genau beobachtet werden, welche neuen Lösungen angeboten werden“, betont unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg.