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Mehr Nachdruck für Lohmühlenpark

Die Straße Berliner Tor soll wahrscheinlich dauerhaft für den Autoverkehr gesperrt bleiben und nicht, wie ursprünglich angedacht, bis zum Umbau des Lohmühlenparks wieder geöffnet werden. Die Ausweitung des Lohmühlenparks ist ein seit mehreren Jahren von Anwohnern und Studenten gefordertes Projekt im Stadtteil und soll mit RISE-Mitteln (Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung) verwirklicht werden. Das Bauprojekt soll nicht nur die Lebensqualität der Anwohner erhöhen, sondern auch der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) zu einem eigenen Campus verhelfen. Die Universität kann ihren 9000 Studenten momentan wenig Aufenthaltsmöglichkeiten bieten.

„Ich würde es sehr begrüßen, wenn die Berliner Tor Straße erst gar nicht wieder geöffnet wird. Dies würde der bevorstehenden baulichen Umsetzung des Lohmühlenparks noch einmal politischen Nachdruck verleihen. Vorwürfe, bei einem Umbau fielen zu viele Parkplätze weg und die umliegenden Straßen seien einer zu hohen Belastung ausgesetzt, sind nicht fundiert und dienen lediglich der Stimmungsmache. Erstaunlicherweise wurden diese erst zwei Monate nach der Schließung von der CDU und Presse hervorgebracht. Es stehen Tiefgagrageb zur Verfügung und entlang der Bahn wurden Parkplätze ausgebaut. Der Umbau des Lohmühlenparks wird Uni, Gewerbe und Anwohner vernetzen und ein eigenes kleines Quartier entstehen lassen. Der Park wird die grüne Oase des Stadtteils sein“, ist sich unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg sicher.

Seit dem 1. August ist die Straße Berliner Tor für den Bau eines mobilen Bistros, für Kunstprojekte und ein Basketballfeld gesperrt. Eigentlich war geplant, dass die Sperrung Anfang November wieder aufgehoben wird.