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Wohnungen für Flüchtlinge

In diesem Jahr werden laut des Nachrichtenmagazins Spiegel voraussichtlich erstmals seit 16 Jahren wieder mehr als 100.000 Asylbewerber nach Deutschland kommen. Auch Hamburg erwartet in den kommenden Wochen neue Flüchtlinge. Da die Stadt zu wenig Unterbringungsmöglichkeiten besitzt, hat der Bezirk Eimsbüttel Neubauwohnungen angemietet, um dort temporär Flüchtlinge unterzubringen. Auch in Mitte und Altona wäre ein solches Modell denkbar. "Die temporäre Anmietung von Wohnungen für Flüchtlinge ist ein Modell, dass ich mir für Mitte gut vorstellen kann. Neben einer akuten Problemlösung würde damit auch endlich eine dezentrale Unterbringung verwirklicht, die Anwohnern und Flüchtlingen hilft, unter anderem, indem eine soziale Durchmischung stattfindet. Schon seit Jahren gibt es eine Vereinbarung zwischen Senat und Wohnungswirtschaft, jährlich 600 Wohnungen für sozial Schwache, Obdachlose oder Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen. Den Worten folgen aber leider keine Taten. Deshalb begrüße ich die Initiative aus Eimsbüttel, die die Menschen einbindet und nicht wegschließt. In Mitte wäre wichtig, dass nicht nur im Süden oder Osten des Bezirks Flüchtlinge untergebracht werden, sondern auch in St. Pauli oder in St. Georg.“ bekräftigt unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg.

In anderen Bezirken finden bereits erste Gespräche mit Vermietern statt, in Mitte wehrt sich noch die SPD in Mitte.