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Hamburger protestieren gegen Mietwahnsinn und Investoren der Esso-Häuser

In Hamburg demonstrierten am Samstag rund 2500 Menschen unter dem Motto „Keine Profite mit der Miete! Die Stadt gehört allen!“. Der Protest war der Abschluss von bundesweiten Aktionstagen, die sich gegen steigende Mieten, Verdrängung und soziale Ungerechtigkeit auf dem Immobilienmarkt richteten. Zeitgleich fanden unter anderem in Berlin, Köln und Frankfurt ähnliche Aktionen statt. Unter den Demonstranten fanden sich auch Gewerbetreibende und Bewohner der Esso-Häuser. Erst am Mittwoch hatten die Gewerbetreibenden in den Esso-Häusern ihre Kündigungen zum 31. März 2014 erhalten, ohne Rückkehrrecht und ohne eine faire Mietpreisbindung.

„Ich begrüße die Proteste gegen den Mietpreiswahnsinn, der in den Städten immer mehr zunimmt und zu rücksichtslosem Verhalten gegenüber bestehenden Mietern führt, wie wir es jetzt von dem Investor Bayrische Hausbau erleben. Das sind Ausmaße eines profitorientierten Wohnungsmarktes, die wir nur verurteilen können. Es ist unglaublich, dass auf die Forderung nach mehr sozialem Wohnungsbau jetzt mit Benachteiligung der Gewerbetreibenden reagiert wird. So haben wir nicht verhandelt. Wir fordern nach wie vor ein Rückkehrrecht auch für die traditionellen Gewerbemieter wie Molotow, Herz von St. Pauli, etc. und das mit langfristig bezahlbaren Konditionen und ohne Abstriche beim sozialen Wohnungsbau zu machen. Das Thema ist noch nicht vom Tisch und wir werden hier weiter mitkämpfen“, stellt unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg klar!