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Frischer Wind im Oberhafenquartier

In das Oberhafenquartier kommt neues Leben, heute wird bekannt gegeben, wer das Areal zukünftig bewirtschaften darf. In den vergangenen Monaten wurde die Debatte über die zukünftige Nutzung des Oberhafenquartiers verstärkt geführt. Nachdem erste Veranstaltungen und Nutzungserprobungen von Kulturschaffenden erfolgreich verliefen, soll das Oberhafenquartier nun in den kommenden Jahren zu einem Beschäftigungsfeld für Kulturschaffende, Künstler und Akteure aus der Kreativwirtschaft werden. Weil im nächsten Jahr der Vertrag mit einem Logistik-Unternehmen endet, werden dort rund 6000 Quadratmeter Hallenflächen zugänglich, die als Arbeits-, Produktions- und Präsentationsflächen ins Angebot der Hamburg Kreativ Gesellschaft (HKG) wandern.

„Wir begrüßen die Entwicklungen rund um das Oberhafenquartier. Das Areal, besonders die Hallen, haben einen ganz besonderen Charme und sind wie geschaffen für Künstler und kreative Köpfe. Die Nutzung für die Kreativszene muss nun sichergestellt werden, wir werden den Prozess auf jeden Fall beobachten. Dabei müssen hohe Kosten vermieden werden, damit nicht nur Etablierte aus der Szene eine Chance haben sich hier niederzulassen“, betont unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg.

Die angebotenen Flächen, zwischen 300 und 700 Quadratmeter, sollen nach bisherigen Informationen für eine Netto-Kaltmiete von 4,05 Euro bis 4,80 Euro vermietet werden. Heute wird die HKG und die HafenCity GmbH (HCH) gemeinsam auf einer Informationsveranstaltung die Grundsätze des Angebotsverfahrens bekannt geben und anschließend für ein Diskussion zur Verfügung stehen. (Halle 4 Oberhafenquartier, Stockmeyerstraße 41, Tor 25–28).