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Mehr Bürgerbeteiligung für Wilhelmsburg

Nach der Planung zur Internationaler Bauausstellung (IBA) und zur Internationalen Gartenschau (igs) glaubten viele Wilhelmsburger nicht mehr an eine reale Bürgerbeteiligung, doch das soll sich jetzt ändern: Am Montag startete das erste Hamburger Bürgerbeteiligungsverfahren, das gemeinsam von Stadt, Bezirk und einem lokalen Träger realisiert wird. Unter dem Motto "Perspektiven! Miteinander planen für die Elbinseln" soll das Bürgerhaus Wilhelmsburg künftig mehr Menschen dafür gewinnen, bei Beteiligungsverfahren mitzumachen. Finanziert und begleitet wird das Verfahren von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) sowie dem Bezirk Mitte.

„Wir begrüßen das neue Bürgerbeteiligungsverfahren in Wilhelmsburg. Gerade in Wilhelmsburg gab es immer schon einen großen Wunsch nach Beteiligung, dem nicht immer nachgegangen wurde. Nun ist wichtig bestehende Beiräte und Beteiligungsstrukturen miteinzubeziehen, um ein breites Forum für Bürger zu schaffen. Angesichts der steigenden Politikverdrossenheit sehe ich in solchen Verfahren auch eine große Chance, Bürger zum mitmachen zu animieren, die die Politik sonst vielleicht schon abgeschrieben hatten. Wir wollen uns verstärkt in allen Stadtteilen dafür einsetzten, dass BürgerInnen ein frühzeitiges Einbindungs- und Mitbestimmungsrecht bekommen, die Initiative im Bürgerhaus ist dafür ein guter Anfang“, lobt unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg das Projekt.

Im Bürgerhaus soll es nun transparent und bürgernah zugehen. Unterstützt wird das Bürgerhaus bei dem Projekt vom Verband für Wohnen und Stadtentwicklung (VHW). Für die neue Herausforderung wurde das Bürgerhaus-Team um die Stelle einer Projektleiterin verstärkt.