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Endlich Bewegung am Strandkai

Lange lag das Grundstück mitten in der HafenCity, an der Spitze des Strandkais, brach. Nun ist die 14.070 Quadratmeter große Fläche an zwei Bietergemeinschaften vergeben worden.

„Ich bin sehr erleichtert, dass sich hier endlich was tut. Es ist immer schmerzhaft und unverständlich, wenn solch tolle Grundstücke lange ungenutzt bleiben“, erklärt unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg.

Insgesamt sollen für das Grundstück, das nun in drei Flächen aufgeteilt wird, rund 45, 4 Millionen Euro netto geboten worden sein. Den Zuschlag für das größte Baufeld erhielten die Deutsche Immobilien AG und die gemeinnützige Lawaetz-Stiftung. Weitere Baufelder gingen an die Aug. Prien Immobilien, die Hansa Baugenossenschaft sowie die Gemeinnützige Baugenossenschaft Bergedorf Bille eG und den Bauverein der Elbgemeinden eG. Geplant sind auf den Flächen mehr als 500 Wohnungen, Einzelhandel, Gastronomie und ein KinderKulturHaus. Ein Architektenwettbewerb soll im Spätherbst ausgeschrieben werden. „Ich begrüße das vielfältige Konzept für die Fläche. Denn noch ein charakterloses Bürogebäude hätte der HafenCity sehr geschadet. Dass von den 500 geplanten Wohneinheiten eine Mischung aus Eigentums- und Mietwohnungen vorgesehen ist und überhaupt kein geförderter Wohnungsbau, enttäuscht mich jedoch sehr. Wir haben uns hier sehr für einen Anteil geförderten Wohnungsbau eingestezt und werden dies auch weiter fordern. Erfreulich ist, dass die Lawaetz-Stiftung auf rund 800 Quadratmetern ein KinderKulturHaus entstehen lassen will. Bisher gibt es viel zu wenig Freizeitangebote für Kinder in der HafenCity. Was hier entstehen wird, wird stadtteilprägend sein, weshalb wir die Pläne vor Ort genau beobachten und notfalls versuchen werden, Einfluss zu nehmen“, versichert Osterburg.