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Soulkitchen kämpft weiter

Die Online-Petition der Stadtteilinitiative Soulkitchen-Halle scheint Wirkung zu zeigen. Nachdem die Initiative mehr als 6100 Unterschriften für den Erhalt der Halle sammeln konnte, wurde die Räumung des Geländes um einen Monat verschoben. Nun können zumindest bis Ende September alle Kulturveranstaltungen wie geplant auf dem Platz neben der Halle stattfinden.

„Natürlich ist ein Monat Aufschub ein Anfang, jedoch noch lange kein Erfolg.

Die Finanzbehörde will auf dem Soulkitchen Gelände schnellst möglichst die Bagger kommen lassen, was wir ,angesichts der positiven Ideen für die Entwicklung des Veringkanals, absolut kritisch sehen. Die Proteste um den Kulissenfundus haben eindeutig gezeigt, wie wichtig es ist ein gemeinsames Konzept mit Anwohnern und ansässigen Gewerbe zu entwerfen. Wie denken nicht, dass eine vollkommene Überplanung des Veringkanals als Kulturkanl nötig ist, sondern erkennen gerade in der Mischung aus Kunst und Gewerbe Potenzial. Wir fordern, dass die Ideen der Initiativen und Anwohnern berücksichtigt werden und ein Austausch stattfindet. Für das Soulkitchen-Gelände fordern wir, dass ein neuer Bebauungsplan mit Mischgebiet beschlossen wird. Die Finanzbehörde stellt sich selbst ein Bein, wenn sie sich gegen die Wünsche der Wilhelmsburger und das Potenzial, das dieser Ort für die Anwohner hat, stellt“, bezieht unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg klar Stellung.

 

Die Betreiber der Soulkitchen wollen bis zum Frühjahr 2014 ein tragfähiges Nutzungs- und Umbaukonzept zu erstellen. Dabei soll im Sinne von 'Upcycling' Wert darauf gelegt werden, dass Bauteile aus Abbruchgebäuden weiterverwendet werden.