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"Unterstützen, was sich hier entwickelt hat" - Radtour mit Manuel Sarrazin am Veringkanal

Die Stadtteilgruppe Wilhelmsburg-Veddel hat dem Bundestagskandidaten Manuel Sarrazin bei einer Radtour den westlichen Stadtteil gezeigt. Vom S-Bahnhof Wilhelmsburg ging es über den Gerd-Schwämmle-Weg - "schön, dass diese Initiative von Julia Karmesin von den Harburger Grünen nach Jahren endlich gefruchtet hat," kommentierte Manuel Sarrazin den Abschnitt des neuen Freizeit-Rundkurses "Loop" - und dann weiterins Reiherstiegviertel, dort rechts und links des Veringkanals entlang.

Im Reiherstiegviertel ließ sich Manuel Sarrazin von Sonja Lattwesen, der Sprecherin der Grünen Fraktion im Regionalausschuß Wilhelmsburg-Veddel, das Konzept und den aktuellen Stand des IBA-Projekts Weltquartier erklären. Im Zentrum der von der Bezirksabgeordneten Jutta Kodrzynski zusammengestellten Route stand der Strukturwandel am Veringkanal - von der Schwerindustrie der vergangenen Jahrhunderte hin zu Kleingewerbe und Kultur. Während am südlichen Ende des Veringkanals mit den Nordischen Ölwerken immer noch industriell produziert wird, gibt es am nördlichen Ende alles von geförderter bis Off-Kultur. "Die Zinnwerke müssten schon allein aus Gründen der Industrie-Historie erhalten werden. Ein Abriss ist absolut nicht notwendig, und die Kulturunternehmer, die sich hier eine Existenz geschaffen haben, dürfen nicht gefährdet werden," kommentiert Sarrazin die Auseinandersetzung um die Zinnwerke. Der Europapolitiker in Manuel Sarrazin war von dem IBA-Projekt "Veringhöfe" begeistert, das durch Mittel der EU gefördert wird. Beim Ausklang in der Honigfabrik wurde auch noch über das nächste Aufreger-Thema in Wilhelmsburg gesprochen: "Die Hafenquerspange ist überflüssig - und noch nicht einmal finanziert beim Bund. Das Geld wird dringender gebraucht, um die Haupthafenroute zu ertüchtigen."