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CCH - Kostenkalkulation noch undurchsichtig

Nach 40 Jahren hat das CCH seine besten Zeiten hinter sich. Gestern hat Wirtschaftssenator Frank Horch nun bekannt gegeben, was eine Sanierung kosten würde. 194 Millionen Euro nannte er als Kosten-Obergrenze für den Umbau des maroden Congress Centers CCH. Die Sanierung könnte sich für Hamburg unterm Strich rechnen. Allerdings bleibt der Senat weiterhin konkrete Berechnungen schuldig und lässt beispielsweise die Kosten für Zinsen, Tilgung und Abschreibungen bisher unter den Tisch fallen.

Das wundert auch unseren Fraktionsvorsitzenden Michael Osterburg: „ Es ist fraglich, warum hier keine konkreten Berechnungen offen gelegt werden, diese dürften längst vorliegen. Auch wir sind der Meinung, dass die Revitalisierung des CCH dringend notwendig und rentabel ist, wenn man davon ausgeht, dass Kongress- und Tagungsbesucher mehrere Hundert Euro pro Tag in unsere Kassen bringen und so der Hamburger Wirtschaft nutzen. Bei möglichen Sanierungsarbeiten darf der Park jedoch nicht betroffen sein oder belangt werden. Außerdem muss die Chance genutzt werden, eine barrierefreie Erreichbarkeit herzustellen und die unnötige Straße zurückzubauen.“

Entschieden ist bisher jedoch noch nichts. Bis Ende 2014 sollen Senat und Bürgerschaft eine detaillierte Planung der einzelnen Sanierungsmaßnahmen erhalten – mit einer dann aktuellen Kostenberechnung. Sollte also die Kosten-Obergrenze weit überschritten werden, könnte die dringend notwendige Sanierung doch noch scheitern.