www.gruene-mitte.comHamburg-Mitte

Die vhw agiert gegen ihre Genossen

Die Vereinigte Hamburger Wohnungsbaugenossenschaft (vhw eG), unter anderem Eigentümerin des Ensembles „Am Elisabethgehölz“, hat in den letzten Monaten wiederholt für politische wie mediale Aufmerksamkeit gesorgt. Zu guter Letzt wurde jetzt den letzten verbliebenen Mietern des Wohnkomplexes gekündigt und dieser preisgünstige Wohnraum soll der Abrissbirne endgültig zum Opfer fallen. Die GRÜNEN im Bezirk und in der Bürgerschaft können diese Handlungen nicht verstehen und fordern ein Eingreifen der BSU.

„Ich verstehe nicht, warum dieser Vorstand nun mit Verwertungskündigungen agiert und diesen Umgang mit den MieterInnen propagiert. Es gab gemeinsame Runde Tische und es wurden auch Konzepte der Sanierung diskutiert. Wir fordern immer noch weitere Prüfungen der Fördermöglichkeiten zur Sanierung und ggf. die stärkere Förderung des Erhalts mit öffentlichen Mitteln. Wir haben uns bereits früh positioniert und ein Papier entworfen, dass jeder Interessierte auf unserer Homepage nachlesen kann. Unsere Hauptforderungen waren und sind - wenn neu gebaut werden muss - die aktive Einbindung der BewohnerInnen in Workshops und die Garantie von kleinen Wohnungen auch im Falle eines Neubaus. Vor allem müssen günstige Mieten von 6 Euro, nach dem ersten Förderweg, die Rückkehr der jetzigen BewohnerInnen begünstigen. Jetzt stehen noch nicht einmal Ersatzwohnungen zur Verfügung und den Genossen wird dennoch gekündigt. Hier müssen andere Verfahren gefunden werden, denn es geht um Menschen, die ihre Wohnungen verlieren und nicht um einen Verwaltungsakt. Die Stadtentwicklungsbehörde und die Bezirksverwaltung sind hier gefordert, der vhw zu zeigen, dass sie so nicht agieren und mit ihren Genossen umgehen darf“, hält Michael Osterburg enttäuscht fest.

 

 

Unser Positionspapier zur Elisa:
Positionspapier+Elisa-1.pdf
Adobe Acrobat Dokument 90.4 KB