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Vielfalt Lange Reihe

Mit der Buchhandlung Wohlers begann alles. Seit dem letzten Jahr wird in St. Georgs über Gewerbemietverhältnisse, speziell in der Langen Reihe, diskutiert. Aufgrund von Sanierungsmaßnahmen und Erneuerungskonzepten wurden in der Langen Reihe in den letzten Jahren zwar eine positive Durchmischung und Belebung der Straße erreicht, jedoch brachte dies auch negative Aspekte wie etwa die Mieterhöhungen und Verdrängungen von Gewerbe und AnwohnerInnen mit sich.

Aus einem Runden Tisch, der sich mit dieser Problematik beschäftigte, entstand die Arbeitsgemeinschaft Lange Reihe, bestehend aus engagierten Gewerberaumvermietern. Um das vielfältige Angebot im Stadtteil zu erhalten, entwarfen sie in diesem Rahmen eine gemeinsame Absichtserklärung (Letter of Intent). Dieser Letter of Intent, mit dem Motto "Gewerbemix wichtiger als Gewinnmaximierung", wurde inzwischen von 11 Grundeigentümern, die für einen wesentlichen Teil der Einzelhandelsflächen verantwortlich sind, unterzeichnet.

Unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg begrüßt diese Entwicklung: „Es ist toll, dass sich in St. Georg endlich was bewegt. Um den Charme der Langen Reihe und damit den Gewerbemix zu erhalten, muss von Gewinnmaximierungen abgesehen werden. Bedauerlich ist, dass Andy Grote erst einen Runden Tisch brauchte, um die Lage zu erkennen. Wir brachten schon letztes Jahr einen Antrag ein der über die Forderungen des Letters of Intent hinausging. Wir sind für eine Änderung des B-Plans, damit auch die Begrenzung der Außengastronomie möglich wird und die Lange Reihe sich nicht zur Partymeile entwickelt. Doch bisher ist nichts geschehen. Dass die Grundeigentümer das Quartier erhalten wollen, ist ein wichtiger Schritt, aber ich würde mir auch deutlichere Maßnahmen von SPD und Verwaltung zu diesem Thema wünschen, damit ein buntes St. Georg erhalten bleibt.“