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Opernfundus nicht nach Wilhelmsburg

Die Proteste haben sich gelohnt. Der Opernfundus wird nicht in Wilhelmsburg, sondern in Rothenburgsort einen neuen Standort finden. Die Werkstätten und das Requisitenlager kommen auf dem Gelände des stillgelegten Huckebahnhofs in Rothenburgsort unter. Bislang ist der Opernfundus auf mehrere Standorte verteilt. Die ursprünglich angedachte Zusammenlegung mit Standort in Wilhelmsburg wäre mit dem Abriss von Gebäuden verbunden gewesen. Anwohner, die dort ansässige Künstlerszene und Gewerbetreibende waren bei dieser Entscheidung übergangen worden, weshalb sich starker Protest gegen das Vorhaben entwickelte.

„Ich bin froh, dass sich der Protest der Wilhelmsburger und auch unsere politische Arbeit ausgezahlt haben und hier nicht einfach über den Kopf der Ansässigen hinweg entschieden werden konnte. Ich bin jedoch sehr erstaunt, dass aus diesem Widerstand nicht gelernt wurde. Auch in Rothenburgsort müssen die BürgerInnen in die Standort-Entscheidung miteinbezogen werden. Denn nur, wenn dieses Vorhaben durch sie getragen wird, bietet der Standort in Rothenburgsort auch Potenzial für den Stadtteil. Gemeinsam könnte man hier eine neue Kulturszene aufbauen, von der alle profitieren würden. Auch in Wilhelmsburg ist der Weg der Zinnwerke noch nicht zu Ende. Der nächste Schritt ist die Rücknahme der Kündigungen nach der nächsten Sitzung der Senatskommission. Um zu bekräftigen, wie wichtig uns eine nachhaltige Entwicklung und die Idee des Kulturkanals ist, werden wir morgen mit unseren Hamburger Kandidaten für die Bundestagswahl und auch unserer bundesweiten Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt vor Ort sein “, bezieht unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg Stellung.