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Andy Grote bezieht Stellung - Fragen bleiben offen

Der Bezirksamtsleiter hat sich zu Plänen und Visionen für den Bezirk Mitte geäußert, die er als Leiter der Verwaltung gerne umgesetzt haben möchte. Leider bleiben aus GRÜNER Sicht viele Fragen offen und einige Punkte werden so von der SPD in Mitte oft anders dargestellt. So sieht Herr Grote beispielsweise das Thema Sonntagsöffnung in der HafenCity anders, als die SPD in Mitte. Er möchte lieber ein stationäres Riesenrad wie in London in der HafenCity platziert wissen, als eine generelle Aufhebung des Sonntagsverkaufsverbotes.

 

„Ich bin etwas überrascht und auch enttäuscht aufgrund der wenig markanten Äußerungen des Bezirksamtsleiters. Eine Evententzerrung heißt in etwa die eine Großveranstaltung durch eine andere zu ersetzen. Die Hamburg Harley Days werden als unhaltbar auf der Reeperbahn erwähnt, der im kommenden Jahr sogar gleichzeitig stattfindende Schlagermove aber mit keinem Wort. Wir brauchen hier vernünftige Vorschläge und Lösungen für die AnwohnerInnen des Quartiers.
Auch vermisse ich ein generelles Statement zum Tempo 30 bei Nacht. Der Senat prüft aktuell bereits die Harburger Chaussee, aber in Mitte gibt es sowohl von der SPD als auch vom Bezirksamtsleiter keine Position in diese Richtung. Die AnwohnerInnen wollen nachts keinen Verkehrslärm mehr auf Hamburgs Straßen, weil dieser krank macht und die Politik muss auf diese Äußerungen hören.  Wir fordern eine moderne Verkehrspolitik unter Einbeziehung aller VerkehrsteilnehmerInnen. Das bedeutet auch eine moderne Förderung des Radverkehrs in Hamburg.

Des Weiteren benötigen wir in Zeiten der Mittelkürzungen ein klares Bekenntnis zum Erhalt von sozialen Einrichtungen und Jugendhäusern in Mitte, die eine wichtige Stütze für viele junge Menschen und Familien sind. Stattdessen werden eben Prestigeobjekte und Leuchttürme wie ein Riesenrad in der HafenCity genannt. Wir müssen eine aktive moderne Politik unter Beteiligung der BürgerInnen und Beachtung ihrer Wünsche zu Stande kriegen. Dies bedeutet auch auf Forderungen aus der Bevölkerung einzugehen und diese zu erfüllen“, meint unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg.