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Neue Ideen für die Veddel

Wilhelmsburg bekommt Auftrieb. Dies zeigt sich nicht nur durch die Entwicklungen rund um den Veringskanal. Denn jetzt gibt es auch Pläne für den Norden, die Veddel. Im Januar wurde am Spreehafen mit dem Abriss des Zollzauns begonnen, womit auch ein neu gewonnener Zugang zum Wasser entstand. Wie dieser gestaltet werden könnte, zeigt jetzt zum ersten Mal der Gewinnerentwurf eines gemeinsamen städteplanerischen Wettbewerbs von Internationaler Bauausstellung und des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG): Das Hamburger Büro des Netzwerkes Studio Urbane Landschaften hat sich eine gewaltige, zwei Kilometer lange Sitzbank ausgedacht. Zudem entstanden Ideen zur Wiederbelebung des Veddeler Marktes, als Markplatz mit Geschäften und Ateliers.

Unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg begrüßt die kreativen Pläne: „Toll, dass sich auch hier was tut und es innovative Ideen für die Veddel gibt. Jetzt wird noch deutlicher was Einheimische schon lange wissen, welche Freizeitwert der Spreehafen hat. Die Wettbewerbsideen könnten Wirklichkeit werden, sollte der Senat sie vorantreiben, wir werden uns Mitte auf jeden Fall für sie einsetzen. Die Idee der zwei Kilometer lange Sitzbank im Spreehafen könnte schon mit der Deicherhöhung im Jahr 2016 realisiert werden. Für die Wiederbelebung des Veddeler Marktes müsste noch ein Investor gefunden werden. Grundvorraussetzung wäre auch, dass das Quartier am Ende der HafenCity, welches als Lkw-Parkplatz und Containerlager sehr begehrt ist, von der HPA freigegeben wird. Die HPA müsste auf ihren LKW-Parkplatz verzichten, damit die Tunnelstraße als Tunnel umgebaut werden kann. Dies würde für die nördliche Bebauung eine enorme Lärmreduktion bedeuten und so auch Wohnen dort möglich machen.“