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Mitte ein Paradies für illegale Ferienwohnungen

Ferienzeit: Hoch-Zeit für Ferienwohnungen in Hamburg. Diese sind jedoch meistens illegal, denn Hamburger Immobilien-Eigentümer dürfen ihre Wohnungen grundsätzlich nicht als Ferienquartier vermieten. Bereits das Anbieten solcher Unterkünfte kann nach dem neuen Wohnraumschutzgesetz mit einem Bußgeld geahndet werden.

 

Denn in Hamburg herrscht Wohnungsnot, weshalb vor einem Jahr eine schärfere Behördenkontrolle startete, die bisher mehr als 100 illegale Vermietungen aufdeckte, die meisten davon in Bezirk Mitte: „Zwar ist es gut, dass endlich etwas gegen die Zweckentfremdung von Wohnungen getan wird, jedoch sind die zwei Beamten, die von der Stadt eingestellt wurden nur der Tropfen auf den heißen Stein. Der Mieterverein geht von etwa 30.000 zweckentfremdeten Wohnungen aus, wie sollen da zwei Beamte hinterher kommen!? Außerdem steht auch die Stadt in der Pflicht, endlich klare Kriterien zu schaffen, was als illegal gilt und was nicht. Bisher ist es sehr schwierig, Vermieter juristisch zu belangen, selbst wenn ein Fall auffliegt. Wir GRÜNE hatten bereits letztes Jahr einen Antrag auf bessere Kontrollkriterien und –maßnahmen gestellt. Die SPD sah hierin keinen Handlungsbedarf. Nun zeigt sich mal wieder welche Partei Recht hatte“, kritisiert unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg.