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Kulturzentrum für Wilhelmsburg?

Endlich positive Nachrichten für den Veringkanal! Es gibt die Idee, am Veringkanal in Wilhelmsburg das größte Kulturzentrum der Stadt entstehen zu lassen. Auf einem Weg von der Honigfabrik im Norden bis zum Dockville-Gelände im Süden soll nach einem im Bezirk Mitte diskutierten Vorschlag von Musikclubs über Kinos, Werkstätten, Ateliers, Studios, Bandproberäume und kleine Bühnen alles zu finden sein. Wir freuen uns auf eine spannende, kreative Nutzung am Kanal.

„Durch die Diskussion über die Opernwerkstätten am Standort Veringkanal ist wirklich allen klar geworden, welchen Wert die dortigen Entwicklungen haben, die durch Hirn und Wanst und die Soulkitchen angestoßen wurden. Hier muss man weiterdenken und die Entwicklung fördern. Irritiert und bestürzt haben wir die Schließung der Soulkitchen beobachtet, vielleicht stoßen die Proteste jetzt wenigstens eine neue positive Idee an. Eine ausgewiesene Industrienutzung können wir uns am Veringkanal nicht vorstellen, diese muss ausgeschlossenen werden“, positioniert sich unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg klar für ein Kulturzentrum.

 

Auch unsere Abgeordnete der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte Jutta Kodrzynski ist von der Idee angetan, für eine Realisierung müsse jedoch noch einiges getan werden: "Als erstes muss das bei allen Beteiligten vor Ort verloren gegangene Vertrauen zurück gewonnen werden. Hierfür ist es erforderlich, mit sofortiger Wirkung, die Kündigungen am Veringhof zurückzunehmen. Für die Soulkitchen müssen Maßnahmen ergriffen werden, die es ermöglichen die Halle mindestens bis Jahresende zu bespielen. In beiden Fällen ist die Sprinkenhof AG in der Pflicht schnell tätig zu werden. Hierauf aufbauend sollte dann die weitere Entwicklung der Achse am Veringkanal (beidseitig) mit breiter  Beteiligung der Akteure vor Ort vorangetrieben werden. Dies darf jedoch nicht auf Kosten der vorhandenen Gewerbebetriebe geschehen.“

 

Rund um den Veringkanal hatte es in den vergangenen Wochen viele negative Schlagzeilen gegeben: Zum einen musste die nahegelegene Soulkitchen wegen statischer Probleme dichtmachen. Zum anderen sollten die Opernwerkstätten in die Zinnwerke verlegt und so ansässige Künstler und Gewerbe vertrieben werden. „Wir von der GRÜNEN Fraktion Hamburg-Mitte werden weiter dafür kämpfen, dass es in Zukunft bessere Nachrichten vom Veringkanal gibt und hier eine Entwicklung im Sinne der Anwohner und Kulturschaffenden stattfindet“, kündigt Osterburg an.