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Klare Veranstaltungsplanung gefordert

In Hamburg folgt momentan eine Veranstaltung der anderen. Hafengeburtstag, Triathlon, Schanzenfest, Schlagermove, Harley Days und Christopher Street Day sind nur einige der Veranstaltungen, die auch dieses Jahr wieder vor allem in Hamburg-Mitte stattfinden. Dieser Eventmarathon könnte sich nächstes Jahr angesichts von Fehlplanungen sogar noch zuspitzen: 2014 fallen Schlagermove und Harley Days auf ein Wochenende.

Unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg ist fassungslos: „Der Bezirk wird in seinen Kapazitäten völlig ausgereizt. Die meisten Events sind Veranstaltungen, die jedes Jahr in Hamburg stattfinden. Deshalb fordern wir ein klares Konzept und die Steuerung der Events. Hier muss sowohl terminlich als auch räumlich koordiniert werden. Die Reduzierung und Verteilung von Veranstaltungen auf andere Stadtteile, würde auch Vorteile für Veranstalter mit sich bringen und die Belastung für Anwohner auf das Nötigste reduzieren. Hamburg ist so attraktiv, dass es nicht immer noch ein Event braucht, um Touristen anzulocken. Der Bezirk Mitte ist am stärksten von der so genannten Eventisierung betroffen. Deshalb ist es Zeit, dass darüber gesprochen wird, wie die Belange von Anwohnern, Touristen und Feierfreudigen vereinbart werden können. Klar ist, dass keiner eine langweiligen Schickeria-Metropole haben will. Aber auch eine weltoffene Stadt braucht eine vorausschauende Koordination.“

 

Auch unsere Bezirksabgeordnete Jutta Kodrzynski freut sich: „Endlich wird die Debatte um Großveranstaltungen auch öffentlich geführt. Jetzt sollten sich die AnwohnerInnen auch gemeinsam artikulieren damit bei Entscheidungen für oder gegen Großveranstaltungen die Lebensqualität der im Viertel Wohnenden nicht auf der Strecke bleibt. Dies kann geschehen in Beiräten, Stadtteilkonferenzen und anderen Initiativen in den betroffenen Quartieren.“