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Bismarck-Denkmal soll endlich saniert werden

Das Bismarck-Denkmal ist schon seit Jahren stark einsturzgefährdet und wir halten die Sanierung des maroden Denkmals für sinnvoll, da er einige soziale Errungenschaften auf den Weg brachte.

Bismarck hat die sogenannte Sozialgesetzgebung erlassen, die in der heutigen Zeit noch nachklingen und von vielen Ländern kopiert wurden. So setzte er z.B. in einem ersten Schritt eine Kranken- und Unfallversicherung (1885-1909) und eine Invaliden-versicherung (1891-1909) durch, die später u.a. in der Arbeitslosenversicherung mündete (1927).

Die Granit-Figur neigt sich bereits gen Osten, obwohl die massive Statue sehr stabil aussieht. Die Anker im inneren sind vom Rost bereits stark angegriffen und die Mauern schon seit Jahren mit Rissen versehen. Die SPD hat nun scheinbar einen Investor gefunden, der die Sanierung angehen möchte. Gleichzeitig soll der Alte Elbpark und der Wiederaufbau der Kersten-Miles-Brücke voran getrieben werden. Im Denkmal selbst soll ein Musikclub entstehen.

 

„Das sind alles interessante Entwicklungen und wir hoffen, dass die Sanierung des Denkmales nun endlich mal voran kommt. Es ist kein neues Problem, dass die Statue sich neigt und die Risse im Sockel sind. Wir haben schon des Öfteren versucht den Bezirk zu einer Sanierung zu bewegen. Wenn nun tatsächlich dort ein Musikclub einzieht, dann müssen im Vorfeld aber alle Eventualitäten, wie Lärmbelastung und Statik, geklärt sein, damit auf den Bezirk Mitte keine zusätzlichen finanziellen Belastungen zu kommen. Ein Park bedeutet auch Ruhe und Erholung für die AnwohnerInnen. Wenn ein Club dort einzieht, dann muss sichergestellt sein, wie und ob sich dieser auch in das örtliche Umfeld einpasst“, sagt Michael Osterburg.