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Das Sonnenland bekommt mehr Mittel

Ein Stadtteilprojekt in Billstedt kann durchatmen, da die Sozialbehörde die Mittel verdoppelt hat und das entgegen aller Spartrends des Senats. Nun erhält das Sonnenland 80.000 Euro im Jahr.

Die Einrichtung liegt mitten in Billstedt umgeben von vielen Hochhäusern. Viele Billstedter nutzen gerade das Sonnenland als Begegnungsstätte.

Die Kinder kommen nach der Schule dorthin und bekommen dort eine Mahlzeit und Unterstützung bei den Hausaufgaben. Die Jugendlichen können dort kreativ Radiosendungen erarbeiten oder sich beim Billard entspannen. Auch die Eltern werden dort eingebunden und verteilen Lebensmittel, richten Feste aus und können sich beraten lassen, etwa in der Schuldnerberatung.

 

„Das ist genau der richtige Fingerzeig des Bezirkes Mitte, auch wenn die Zusammenarbeit manchmal nicht einfach war. Die Neuaufstellung des Sonnenlandes hat sich gelohnt. Nun wird die gute Arbeit der Einrichtung honoriert und das ist wichtig für den Stadtteil“, sagt Michael Osterburg. „Gerade diese Einrichtungen, die sich innovative Konzepte ausdenken und aktiv den Stadtteil mitgestalten, müssen gefördert werden. Das ist auch ein Anreiz für weitere Einrichtungen moderner zu werden. Das Sonnenland arbeitet mit vielen Ehrenamtlichen aus Billstedt, die gerne im Quartier helfen und mit den Kindern Hausaufgaben machen“, fügt Osterburg hinzu.