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Gebühren für Park & Ride-Plätze

Der Senat und der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) erarbeiten gerade ein neues Konzept für die S- und U- und Regionalbahnstationen. Eine Idee sieht vor, dass die Stadt für das Parken auf den Stellplätzen Gebühren erheben kann, um mehr Menschen zum Umstieg in den öffentlichen Nahverkehr zu animieren und die P + R-Anlagen sicherer und attraktiver zu gestalten. Betroffen wären im HVV etwa 120 Haltestellen mit etwa 23.000 P+R-Stellplätzen, die bisher kostenlos sind. Im Umland werden bereits in Buxtehude, in Buchholz, Lüneburg, Neukloster und Reinfeld Gebühren erhoben.

„Das ist ein interessantes Konzept, um in Zukunft in der Innenstadt ein noch höheres Verkehrsaufkommen zu vermeiden. Damit einher geht eine gewisse Lärmminderung, weniger Staus und Abgasbelastung in der Innenstadt. Wichtig ist allerdings, dass diese Parkplatzgebühren für die BürgerInnen Hamburgs genutzt werden. Die Einnahmen müssen in Infrastrukturmaßnahmen, wie eine Verbesserung der Buszubringer zu den Schnellbahnstationen und für den Bau von mehr Fahrrad-Stellplätzen, fließen“, hält Michael Osterburg fest.