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Neuer Standort für PROGECO

Gestern gab die Hamburg Port Authority (HPA) die Mietvertragsunterzeichnung mit der PROGECO Deutschland GmbH bekannt. Die PROGECO Deutschland GmbH, die im Containermanagement tätig ist, wird künftig am Ellerholzdamm ansässig sein. Das neue rund 5,6 Hektar große Areal in Steinwerder-Waltershof bietet zukünftig ideale Rahmenbedingungen für eine optimierte und partnerschaftliche Nutzung von Straßen, Schienen und Wasser – dem so genannten trimodalem Konzept. Dabei sind das Verbindungsglied moderne Normcontainer, die schnell zwischen Lkw, Bahn und Schiff umgeschlagen werden können. Wenn der Zusammenschluss nun erfolgreich verläuft, dann kann je nach Destination und Strecke jeder Anbieter seine Stärken ausspielen und durch den flexiblen Zugriff auf alle Verkehrsträger wird eine perfekte Schnittstelle im internationalen Wirtschaftskreislauf gebildet.

Ein gute Lösung für alle Seiten, findet auch Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg, aber nur wenn viele Faktoren jetzt berücksichtigt werden und nachhaltig geplant wird: „Nicht nur für PROGECO und eine zukunftsorientierte Hafenentwicklung ist der neue erweiterte Standort von Vorteil. Der Stadtteil Wilhelmsburg wird vom Umzug des Leercontainerlagers ins Hafeninnere entlastet, indem dadurch Verkehrswege ab sofort deutlich weniger von dem Unternehmen genutzt werden.

Zentral ist nun die Chance der Verkehrswegeplanung: Die LKWs müssen endgültig raus aus Rothenburgsort und der Bereich Süderelbe benötigt dringend ein LKW-Verkehrsleitsystem, wie es die HPA im Verkehrsausschuss angekündigt hat. Nur eine gute Führung der LKWs kann die Stadtteile entlasten und die Fläche kann nachhaltig entwickelt werden.

Wichtig für die Gesamtentwicklung sind jetzt aber auch folgende Faktoren: Die Wirtschaftsbehörde muss bei diesen Entschluss zu 100 Prozent mittragen und darf auf keinen Fall den frei gewordenen Raum wieder für die Gewerbeansiedlung nutzen. Es ist wichtig, dass diese Fläche zur Entwicklung des Stadtteils genutzt und Wohnraum geschaffen wird. Dieser Zusammenschluss kann Vorteile bringen für die Wohnbevölkerung im Quartier, wenn alle Verantwortlichen nun gemeinsam an einem Strang ziehen und die Chance ergreifen“, fasst unser Fraktionsvorsitzender die Grünen Forderungen zusammen.

 

„Mit dieser Entscheidung kommen wir unserer alten  Forderung: LKW-Verkehre aus den Wohngebieten in Wilhlemsburg herauszuhalten, ein Stück näher“ freut sich die Bezirksabgeordnete Jutta Kodrzynski und fügt hinzu, „Als nächstes wäre es gut auch neue Flächen für die Container-Reparatur neben dem Krankenhaus Groß-Sand zu entwickeln um auch diese zu verlagern“.