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Nachts Tempo 30 – GRÜNER Kampf zeigt erste Erfolge

Die Senatskanzlei hat sich nun doch dem öffentlichen Druck gebeugt. Sie möchte ein erstes Pilotprogramm für Nachts Tempo 30 einführen. Die Harburger Chaussee soll zwischen 22 und 6 Uhr verkehrsberuhigt werden. Die neue Regelung wird perspektivisch noch im Jahr 2013 in Kraft treten, versprach der Leiter des Amtes für Verkehr, Martin Huber.

 

Hintergrund ist, dass Hamburg Maßnahmen und Mittel zur Lärmreduzierung am 18. Juli 2013 nach Brüssel melden muss, mit denen die BürgerInnen Hamburgs vor übermäßigen Lärm geschützt werden.

Aktuell haben wir im Verkehrsausschuss Hamburg-Mitte wieder genau diese Straße aus dem Lärmaktionsplan für die nächtliche Geschwindigkeitsreduzierung gefordert. Im vergangenen Ausschuss lehnte die SPD noch unsere Forderung nach einer Prüfung der im Lärmaktionsplan erwähnten besonders lauten Straßen ab.

„Wir sind nun überrascht aber auch erfreut aufgrund der Kehrtwende des Senates. Im Verkehrausschusss Mitte waren die SPD und die CDU noch strikt gegen eine Prüfung von Nachts Tempo 30 und lehnten unseren Antrag ab. Auch wenn man nun den Ideen der GRÜNEN folgt, reicht uns das aber noch nicht. Wir haben aktuell im Verkehrsausschuss noch die nächtliche Geschwindigkeitsreduzierung auf weiteren Straßen gefordert. Namentlich sind das die B5 auf Höhe der Eiffestraße, die Simon-von-Utrecht-Straße und die Rennbahnstraße in Horn. Ich frage mich nun, warum wir nicht gleich alle besonders lauten Straßen in Mitte auf ein nächtliches Tempo 30 testen können. Dann könnten wir auch Brüssel gesichertere Vorschläge zur Lärmreduzierung machen. Lärm macht nachweislich krank und nach der langen Verzögerung durch die SPD, können wir den BürgerInnen eigentlich etwas mehr bieten. Zumal genau diese BürgerInnen im Lärmaktionsplan die genannten Straßen festgehalten haben“, hält Michael Osterburg die Grünen Forderungen im Verkehrsausschuss fest.