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Traumschule für Wilhelmsburg

Wer in Wilhelmsburg den edlen, holzverkleideten Neubau sieht, denkt, er stehe vor einer teuren Privatschule. Doch das gestern in der Krieterstraße eröffnete Bildungszentrum „Tor zur Welt“ ist für alle da. In dem Zentrum sind drei Schulen mit etwa 1500 Schülern untergebracht. Die Schule kann nicht nur mit großen Klassenräumen locken, sie hat auch einige Besonderheiten zu bieten: ein Umweltzentrum, ein kleines Planetarium, verschiedenste Labore sowie ein Multifunktionszentrum mit Elterncafé und Räumen für außerschulische Bildungseinrichtungen wie einen Theaterbereich, ein Selbstlernzentrum, eine sogenannte Lesestadt, ein Raum der Religionen und eine Bewegungshalle. Eine Dachterrasse dient zudem als Pausenhof mit einer großen Rutsche. Das Projekt auf der Elbinsel, in das Hamburg rund 60 Millionen Euro investiert hat, soll ein Meilenstein für die Entwicklung des lange vernachlässigten Stadtteils sein – indem Schule und nicht-schulische Bildungs- und Beratungsstellen vernetzt werden.  

 

Auch unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg ist begeistert: „Das Konzept der Schule geht schon jetzt auf, wie die vielen Anmeldungen deutlich machen. Hier zeigt sich, dass sich besondere Konzepte der Integration bewähren. Die Schule vereint Gymnasium, Stadtteilschule, Kita, Erwachsenenbildung und Beratungseinrichtungen, ein Konzept, das wir GRÜNEN sehr begrüßen. Toll ist auch, dass die Straße an der Schule zum „shared space“ umgebaut wurde, also einer Straße, auf der alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt sind. Dies zeigt, dass Wilhelmsburg immer mehr ein Platz für Schüler und nicht mehr für Lkws ist.

Angetan sind ebenfalls unsere Stadtteilabgeordneten sind begeistert: „Dies ist eine sehr einladend wirkende, moderne Schule“ sagt Rainer Roszak aus dem Regionalausschuss Wilhelmsburg-Veddel von den Grünen und Jutta Kodrzynski, ebenfalls Abgeordnete der GRÜNEN fügt hinzu: “Obwohl es sich um eine große Schule von 22.645 Quadratmetern handelt, wirken die Gebäude überhaupt nicht wuchtig und ich kann mir vorstellen, dass sich Kinder hier gern aufhalten werden. Der Riesenchor aus unterschiedlichen Teilen der Schule, der zur Einweihung sang, macht neugierig auf mehr Projekte die an dieser Schule entstehen werden.“