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Immer Ärger mit der Gagfah

Die Internationale Bauausstellung und die Internationale Gartenschau sollten es möglich machen: Eine Aufwertung des Stadtteils, sowohl von innen als auch von außen als Vorbild für Stadtentwicklung. Viele zogen für die Realisierung an einem Strang. Zum Beispiel die Saga GWG, die in Wilhelmsburg 8000 Wohnungen besitzt. Für 103 Millionen Euro werden diese Wohnungen erneuert, die Mieter konnten über die neuen Grundrisse ihrer alten Wohnungen mitbestimmen. Doch leider machten bei diesem Vorhaben nicht alle mit: Das schon bekannte Schwarze Schaf, die Gagfah, steht im Mittelpunkt der Kritik. 1300 Wohnungen besitzt die Gesellschaft in Wilhelmsburg. Viele Mieter, die unter anderem über starke Schimmelbildung in ihren Wohnungen klagen, werden unzureichend bis gar nicht von der Gagfah gehört. Die Zustände in den Wohnungen sind häufig stark gesundheitsgefährdend.

Nachdem die Gesellschaft im Jahr 2004 an den amerikanischen Hedgefonds Fortress verkauft wurde, der die Gagfah an die Börse brachte, machte diese nur Ärger.

„Die Gagfah investiert viel zu wenig in die Sanierung ihrer Wohnungen und zahlt ihren Aktionären trotzdem eine hohe Rendite. Schon vor zwei Jahren wurde Besserung gelobt, passiert ist jedoch nichts. Nun muss die Stadt endlich handeln und die Gagfah zwingen zu sanieren oder dies im Zweifel selbst tun und die Kosten der Gagfah in Rechnung stellen. Der Zustand der Wohnungen ist unhaltbar. Freiwillig wird diese Heuschrecke nicht handeln“ macht auch Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg seinem Unmut Luft.