www.gruene-mitte.comHamburg-Mitte

Senat greift Idee der GRÜNEN-Fraktion auf

Gerade einmal ein halbes Jahr ist her, dass die Bezirksversammlung einen Antrag der GRÜNEN Fraktion, für die Zukunftsfähigkeit des Bezirksamtes Mitte, ablehnte. Nun sechs Monate später scheinen genau die Forderungen des Antrags erfüllt worden zu sein.

Die GRÜNE-Fraktion forderte im letzten Jahr, dass bei einem Umzugs des Bezirksamt Mitte, von dem Standort HafenCity abzusehen und eine zentrale Lage in Nähe des Hauptbahnhofes vorzuziehen sei. „Der angedachte Standort im Münzviertel ist aus unserer Sicht gut geeignet. Er trägt zur Standortsicherung bei und bleibt für die BürgerInnen gut über die öffentlichen Verkehrsmittel erreichbar“, plädierte schon im September unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg für den Standort im Münzviertel und stieß damit in der Bezirksversammlung scheinbar auf taube Ohren.

 

Heute auf dem Jahresempfang der Bezirksversammlung wurde deutlich, dass die Forderung der GRÜNEN doch Gehör fand: Bezirksamtsleiter Andy Grote (SPD) gab den Umzug der Behörde in einen Neubau an den Schultzweg, zwischen Hühnerposten und Amsinckstraße, bekannt. Noch in diesem Jahr soll die Ausschreibung starten, 2014 könnte dann mit dem Bau begonnen werden. Die Größe des Neubaus steht noch nicht fest. Sicher ist aber, dass alle 900 Mitarbeiter aus der Behörde am Klosterwall einziehen und eventuell sogar auch weitere Abteilungen integriert werden.

„Wir freuen uns sehr, dass GRÜNE Ideen aufgegriffen werden und der Senat und der Bezirksamtsleiter gute Vorschläge weiter verfolgen, auch wenn diese von der Opposition stammen“ , kommentiert Michael Osterburg die neue Nachricht mit einem Augenzwinkern „Wir begrüßen die Entscheidung gegen den Standort HafenCity und damit eine Entscheidung für die Nähe zur City, dem Hauptbahnhof, einer guten Infrastruktur und modernen bürgernahen Gestaltungsmöglichkeiten“ und Jutta Kodrzynski unsere Stellv. Vorsitzende der Bezirksversammlung Hamburg- Mitte fügt hinzu: „Ich begrüße den Standort, es muss aber sichergestellt werden, dass die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen tatsächlich verbessert werden, und keine unzumutbaren Großraumarbeitsplätze entstehen nur um billig viele Arbeitsplätze zu erstellen.“