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Diskussion über den Standort Opernfundus

Mit einem simplen Geschäftsordnungstrick hat die SPD gestern abend im Regionalausschuss Wilhelmsburg-Veddel verhindert, dass der Ausschuss einem Antrag gegen eine Verlagerung des Opernfundus nach Wilhelmsburg berät und annimmt. Dem voraus gegangen war eine intensive Diskussion über Sinn und Unsinn der Vertreibung der Am Veringhof ansässigen Betriebe dafür. Pikant war in dem Zusammenhang, dass die dort ansässigen Betriebe anscheinend unterschiedlich von dem Vermieter, der Sprinkenhof AG , behandelt wurden. 

Während dem Getränkehändler und den Kreativwerkstätten Hirn und Wanst Hilfe bei der Umsiedlung angeboten wurde, ist dies dem Betrieb  von Herrn Melih Dirik nicht angeboten worden. Seit Bekanntwerden der Machbarkeitsstudie - diese nennt zwei andere Flächen als besser geeignet für ALLE Bedarfe des Fundus - hat sich der Widerstand gegen eine derart mächtige Bebauung, mit Vertreibung der ansässigen Firmen, in Wilhelmsburg verstärkt und wächst weiter.

„Die Auswertung der sehr umfangreichen Machbarkeitsstudie lässt eigentlich nur einen Schluss zu: Das Grundstück Am Veringhof ist ein ungeeigneter Standort im Vergleich zu denen in Moorfleet und Billbrook,“ so Jutta Kodrzynski. „Leider war die SPD/FDP–Koalition im Bezirk Hamburg–Mitte bisher nicht in der Lage, diesen Tatsachen ins Auge zu sehen und die Forderung der Grünen, CDU und Linken zu unterstützen, diese Ansiedlung abzulehnen.