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Eine Reise in die Vergangenheit

Die GRÜNE Stadtteilgruppe HHBR hat gestern zusammen mit einigen AnwohnerInnen und der GRÜNEN Spitzenkandidatin für Mitte Katharina Fegebank das Bunkermuseum in Hamm besucht. In Norddeutschlands einzigem erhaltenem Röhrenbunkersystem unter der Erde konnte ein kurzer Einblick in die beklemmende Atmosphäre gewonnen werden. Der Abstieg in den fünf Meter unter der Erde liegenden Bunker hinterlässt die ersten Spuren.

 

„Ich war noch nie in diesem Bunker, aber der heutige Abend hat bei mir einen sehr bleibenden Eindruck hinterlassen. Alle Hamburger sollten sich einmal ein eigenes Bild von diesem Komplex machen und einen Blick in die erschütternde Vergangenheit wagen. Das Bunkermuseum ist ein Ort der lebendigen Anti-Kriegsdemonstration und führt einem vor Augen was Krieg für Grausamkeiten für alle Betroffenen bereit hält. Ein besonders wertvoller und erhaltenswerter Lernort für Groß und Klein“, hielt Katharina Fegebank am Ende der 1,5 stündigen Führung fest.

 

„Wir sind auf jeden Fall für den Erhalt dieser geschichtsträchtigen Stellen Hamburgs. Das Stadtteilarchiv Hamm macht hier eine vorbildliche Arbeit. Oft sind gerade diese wichtigen Erinnerungsorte von Sparmaßnahmen des Senats betroffen. Das muss unbedingt aufhören, damit auch zukünftige Generationen sich diesen Ort anschauen können“, plädierte Michael Osterburg nach der Führung.

 

„Als der Leiter des Bunkermuseums Gunnar Wulf dann für drei Minuten das Licht ausgemacht und die Tonaufnahme von einem Luftangriff abgespielt hat, kann man kurz erahnen, wie es im Zweiten Welt damals für mehrere Stunden im dunklen Schacht gewesen sein muss“, sagt Sebastian Kloth, Mitglied der Stadtteilgruppe.

 

„Ein großer Dank der Stadtteilgruppe gilt dem Leiter des Bunkermuseums Gunnar Wulf, der eine wirklich sehr beeindruckende Führung durch den Bunker mit uns gemacht hat. Ich freue mich, dass so viele AnwohnerInnen unserem Aufruf gefolgt sind und ich freue mich auf die nächsten Veranstaltungen dieser Art im Stadtteil“, sagte Benjamin Spatz, Koordinator der Stadtteilgruppe HHBR.