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Auszubildendenwohnungen an der Hafenbahn

Die SPD gerät zunehmend ins Schlingern, da sie keinen Kurs zu Ende fährt, sondern immer vorher abbiegt. Genauso ist es an der Hafenbahn geschehen. Den BürgerInnen wurde ein Wohnort für bis zu 500 Auszubildende versprochen, aber nun soll es nur Wohnungen für 50 Azubis geben, die neben bis zu 500 Obdachlosen leben sollen. Der Bedarf an Wohnungen für Auszubildende ist groß, da pro Jahr etwa 38.000 Jugendliche ihre Ausbildung in Hamburg absolvieren. Nun will die SPD wegen innerer Querelen keinen eigenständigen Wohnort für Auszubildende schaffen, sondern 50 von ihnen in der geplanten Unterbringung für Obdachlose integrieren. Diese Idee kann nicht gut geheißen werden.

"Gerade in Zeiten des viel beschriebenen Fachkräftemangels in Deutschland, wäre eine Wohnunterkunft für Auszubildende eine Bereicherung für die Stadt. Eigentlich müssten noch viel mehr dieser Unterkünfte entstehen, denn in der Jugend liegt viel Potential. Wenn Fachkräfte in Hamburg ausgebildet werden, dann bleiben sie auch oft der Stadt erhalten und das hilft auf lange Sicht auch der Wirtschaft. Der Schlingerkurs der SPD kann hier einfach nicht nachvollzogen werden", meint Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Hamburg Mitte.

 

Einen weiteren Aspekt spricht Jutta Kodrzynski an: "Wo bleibt hier eigentlich auch nur der Ansatz von Bürgerinnenbeteiligung auf den Elbinseln? Im Herbst 2012 war das doch dem Bürgermeister noch so unendlich wichtig. Er konnte im Bürgerhaus ja überhaupt nicht damit aufhören zu betonen, wie wichtig das sei. Schon vergessen?"