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Billbrook besser als Wilhelmsburg?

Die Diskussionen über den neuen Standort des Opernfundus sind noch nicht abgeschlossen. Wir als Grüne sind gegen den Standort am Veringkanal, da dadurch neben einer schönen Grünfläche auch eine gewachsene Kultur- und Kreativszene auf der Elbinsel zumindest bedroht werden würde.

 

 

Die Machbarkeitsstudie hat ergeben, dass Experten ein städtisches Grundstück am Pickertweg in Billbrook besser für den Standort Opernfundus geeignet ist. Nach der Studie könnte hier kosteneffizienter und einfacher gebaut werden. Die Experten sind sogar davon überzeugt, dass der Standort Billbrook der einzig sinnvolle sei, da er Platz für Neubauten für Dekorationswerkstätten, Kulissen-, Kostüm- und Maskenfundus bietet und zusätzlich Erweiterungsbauten möglich seien. Auch ist es mit fast 40.000 qm Nutzfläche etwa doppelt so groß wie die Fläche am Veringkanal.

 

„Da fragt man sich doch“, so die Bezirksabgeordnete Jutta Kodrzynski, "was die tatsächlichen Hintergründe für die Entscheidung des Senats sind, den Opernfundus auf ‚Biegen und Brechen‘ am Veringhof anzusiedeln. Hat sich eigentlich mal jemand, vor der Entscheidung, die Machbarkeitsstudie angesehen“, fragt Jutta Kodrzynski weiter.

 

„Wir sind hier eindeutig für eine Neubewertung der Situation. Vor dem Hintergrund der Studie und der viel besseren Eignung  des Standortes Billbrook muss der Senat reagieren. Es wäre auch finanziell vorteilhafter dort zu bauen, weil unter anderem weniger Altlasten, wie etwa Kampfmittel, geräumt werden müssen“, fügt Michael Osterburg hinzu.