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Hamburgs Wasserwerke gegen die Privatsierung eines Menschenrechts


Hamburg Wasser hat in der vergangenen Woche einen offenen Brief an mehrere Stellen in Hamburg und an viele Politiker im Norden verschickt, in dem die kommunalen Wasserwerke ihre Besorgnis über die geplante Privatisierung der Wasserwerke in anderen europäischen Ländern ausdrücken. Viele befürchten auch ein Deutschland eine Verteuerung und künstliche Verknappung des Zugangs zu Trinkwasser, wenn eine Privatisierungswelle eintritt.

"Die kommunalen Wasserwerke müssen in der EU-Richtlinie in Brüssel geschützt werden, ganz wie in dem offenen Brief gefordert. Die Bundesregierung muss sich hier für die Daseinsvorsorge in den Kommunen einsetzen. Das Wasser gehört in kommunale Verwaltung und darf nicht zum Investitionsgut werden. Allerdings ist es auch an der Zeit, dass die kommunalen Betreiber effizienter arbeiten und über eine bessere Organisation ihrer Kapazitäten diese Diskussion hinfällig machen“, fordert unser Fraktionsvorsitzender Michael Osterburg.