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Hamburg hat neues Naturschutzgebiet 'Holzhafen'

Der Holzhafen ist Hamburgs neustes Naturschutzgebiet. Das Gebiet ist ca. 80 Hektar groß und umfasst den südlichen Teil des Halbinsel Kaltehofe sowie Watt- und Wasserflächen im nördlichen und südlichen Holzhafen. Der Holzhafen wurde als Ausgleichsmaßnahme für den sechsspurigen Ausbau der A7 zurück gedeicht und dient damit als wichtigstes Rastgebiet für Zugvogelarten wie der Löffelente, Krickente und der Brandgans. Außerdem ist der Holzhafen ein wichtiges Nahrungs-, Laich- und Aufwuchsgebiet für Fische. „Wir GRÜNE haben uns sehr für mehr Naturschutzgebiete eingesetzt und sind froh dies nach und nach zu erreichen. Neben weiteren Gebieten brauchen wir auskömmliche Mittel für die Pflege und Instandhaltung der Gebiete“ fordert Michael Osterburg, der Vorsitzende der Bezirksfraktion Mitte.

Mit dem Holzhafen hat nun endlich, nach dem Mühlenberger Loch, die Löffelente wieder ein Rastgebiet. „Traurig, dass es so lange gedauert hat neue Rastflächen der Löffelente zu schützen. Eigentlich hätte dies noch vor der Zuschüttung das Mühlenberger Lochs im Zuge der Airbus-Werkserweiterung passieren müssen“, meint dazu die Bezirksabgeordnete Lena Dittmer.

Das Naturschutzgebiet Holzhafen ist das 32. Naturschutzgebiet Hamburgs. Hamburg weist nun mit 8,7 % Landfläche mehr Schutzgebiete als alle anderen Bundesländer auf. „Kein Grund zum Ausruhen!“ sagt Lena Dittmer und fordert „Vor allem der Schutz von kleinen Grünflächen und ortsnaher Ausgleich sind wichtig. Sonst werden die Naturschutzgebiete zu Inseln und das kann nicht Ziel der hamburgischen Umweltpolitik sein.“