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Neubau für den Fundus der Staatsoper im Wilhelmsburg

Die Senatskommission für Stadt- und Wohnungsbau soll einen 18 Meter hohen Neubau am Veringhof in Wilhelmsburg für die Hamburgische Staatsoper planen. An dem neuen Standort soll der Kulissenfundus, die Dekorationswerkstätten und der Kostüm- und Maskenfundus der Hamburgischen Staatsoper untergebracht werden. Bisher sind diese an zwei verschiedenen Standorten verteilt. „Der geplante Baukörper muss sich einfügen und den Zugang zum Ufer des Veringkanals nicht einschränken. Dieser Zugang mit Aufenthaltsqualität wurde in den letzten Jahren mit viel Geld hergestellt und wird gut genutzt.“ meint dazu die Abgeordnete Jutta Kodrzynski. „Es stellt sich nach wie vor die Frage, ob der Fundus nicht in dem ehemaligen GEG-Gebäude auf der Peute untergebracht werden kann. Dies könnte eine win-win –Situation sein. Das GEG-Gebäude wird erhalten, die Anbindung ist gut und es gibt Erweiterungsmöglichkeiten auf dem Gelände“, stellt Kodrzynski weiter fest.

„Es darf den Menschen nicht einfach vorgesetzt werden, sondern es muss Transparenz hergestellt werden“, kritisiert Michael Osterburg, der Fraktionsvorsitzende das Vorgehen der Planung. „Deshalb werden wir GRÜNE im Regionalausschuss beantragen, dass das Projekt im Stadtteil vorgestellt werden muss. Danach kann man erst beurteilen, welche Chancen und Nachteile es für Wilhelmsburg haben könnte. Die Zusagen müssen vertraglich vereinbart werden und das Gebäude mit einem Wettbewerb gestaltet werden“, erklärt Osterburg.