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Karriere ist kein Männerprivileg

Nach wie vor verdienen Frauen bundesweit 22 Prozent weniger als Männer. Und noch immer sind die Aufstiegsmöglichkeiten für Frauen begrenzt. Eine Rolle spielt dabei, dass Eltern, obwohl sie es wünschen, Erwerbs- und Familienarbeit nicht immer partnerschaftlich aufteilen können. Alleinerziehende werden bei Jobsuche und Alltagsbewältigung gleich ganz alleine gelassen.

 

 

Dazu Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender GRÜNE Mitte auch Frauen, wünschen sich Arbeit und Familie zusammen zu bringen. Um das zu ermöglichen, müsste die schwarz-gelbe Koalition allerdings ihr verstaubtes Rollenbild über Bord werfen. Was wir brauchen, ist ein engagierter Ausbau der Krippen- und Kita-Betreuung, und zwar ohne Betreuungsgeld, da dies die knappen finanziellen Mittel in völlig falsche Bahnen lenkt. Ein Familienideal, bei dem die Frau zuhause bleibt und sich um Haushalt und Kinder kümmert, plus eventuell noch einen Minijob, passt nicht in unsere Zeit. Im Übrigen gefährdet es auch eine eigenständige sichere Altersvorsorge von Frauen. Es ist höchste Zeit für eine klare und realistische Frauen- und Familienpolitik."

 

 

 

Katharina Fegebank, Landesvorsitzende der Hamburger GRÜNEN und Bundestags-Direktkandidatin für Hamburg-Mitte: "Wir haben inzwischen die bestausgebildete Frauengeneration, die wir je hatten. Aber noch immer ist diesen Frauen durch diskriminierende Strukturen der Aufstieg in die weitgehend frauenfreien Chefetagen verwehrt. Denn da legt sich so manches Old-Boys-Netzwerk gerne mal quer. In Hamburg zum Beispiel besetzen deshalb Frauen nur ein Fünftel aller Führungspositionen. Das ist nicht nur ein Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz, das ist vor allem wirtschaftlich unklug, denn dadurch bleibt ein großes Potential ungenutzt, das in der Wissensgesellschaft dringend benötigt wird."