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Occupy Camp: Wir sind für Aktion, nicht für Räumung

Die Zeltstadt auf dem Gertrudenkirchhof in Hamburg ist eine das letzte Camp der Occupy Bewegung in Deutschland. Der Kampf gegen die ungerechte Bankenwelt stand Anfangs im Vordergrund der Bewegung. Die Aktivisten leben dort seit vergangenem Herbst. Während des Winters war dort von Protestaktionen allerdings nicht mehr viel zu spüren. Jetzt werden viele Stimmen laut, die eine Räumung des Camps verlangen. Gefördert von der Presse ist nicht mehr ganz klar, wer eigentlich nun was verlangt.

„In letzten Tagen könnte der Eindruck entstanden sein, dass wir uns für ein Räumung aussprechen würden. Im Gegenteil, die Forderung einer stärkeren Kontrolle der Finanzwelt aktueller denn je. Wir Grüne verlangen deshalb nicht die Räumung des Camps und werden auch keine dahingehenden Anträge unterstützen" stellt Kreisvorsitzender Claudius Lieven klar. Auch Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der Grünen in Mitte, spricht sich gegen eine Räumung des Camps aus: „Die Kritik an der Bankenwelt ist nach wie vor sehr aktuell und wir unterstützen den Protest. Wir würden auch gerne wieder mehr Aktion im Camp sehen. Reines Wohnen ist auf dem Platz allerdings nicht Sinn der Sache"

 

 

 

Katharina Fegebank, Landesvorsitzende der Grünen hat ihre Sicht letzte Woche auf Hamburg 1 dargestellt: http://www.hamburg1.de/aktuell/Fegebank_relativiert_Kritik_an_OccupyCamp-15751.html