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Edeka in der alten Rindermarkthalle

Die alte Rindermarkthalle an der Feldstraße hat schon für viele Diskussionen gesorgt. Es gab lautstarke Proteste und viele Gesprächsrunden. Nun scheint ein weiterer Schritt getan worden zu sein, denn der Mietvertrag mit dem Betreiber ist unterschrieben. Es sind weitere Voraussetzungen geschaffen worden, so dass die Denkmalgeschütze Halle wieder benutzt werden kann. Entgegen einiger Befürchtungen wird Edeka einen Standort dort haben.

Sie lassen sich nicht davon abschrecken, dass weitere Hauptmieter Budnikowsky und Aldi sein werden und es zudem einen Wochenmarkt geben wird. „Die alte Rindermarkthalle ist ein heikles Thema. Wir hatten geplant die Bürger vor der Vermietung durch die SpriAg an Edeka mit Ihren Ideen und Plänen zu beteiligen. Dies ist nicht geschehen und nun geht es um eine 10jährige Zwischennutzung durch Edeka. Es ist wichtig, dass die Stadt und Edeka die Zusagen an den Stadtteil einhalten. Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger für eine stadtteilorientierte Nutzung muss sichergestellt und die Außenräume sollen gemeinsam geplant sein. Sie müssen mit der Vermietung abgestimmt werden, damit ein funktionierendes Gesamtkonzept entsteht, das allen Beteiligten einen Mehrwert beschert“, so Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der Grünen in Mitte. Der Platz vor der Halle ist so geplant, dass er Terrassen und eine Fläche für Flohmarkt und andere Aktionen bietet, sowie 800 bis 1000 Quadratmeter für Urban Gardening. Die gewünschte bunte Mischung soll auch durch die weiteren Vermietungen in den oberen Geschossen gewährleistet werden in die Büros, Agenturen, Tanzschulen und stadtteilbezogene Initiativen einziehen sollen. Am kommenden Samstag den 9. Februar gibt es einen Workshop im „Kulturwerk West“ (Kleine Freiheit 42) der Interessierte von 12 bis 15 Uhr die Planungen und Konzepte vorstellen und Raum für Diskussionen bieten soll.