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Wer rettet das Bismarckdenkmal?

Groß trohnt Otto-von-Bismarck über Hamburg. Ein großes Denkmal erinnert an den fast 20 Jahre langen Kanzler von Deutschland. Doch so massiv und ewig während es wirkt, der Sockel weißt schwere Schäden auf. Im zweiten Weltkrieg wurde er von einer Bombe getroffen und in den 50er Jahren nur behelfsmäßig repariert. Das heißt es wurden schwere Stahltrossen mit Ankern im Mauerwerk befestigt um den Wänden Stabilität zu verleihen. Mit der Zeit sind diese Stahlanker allerdings verrostet und die Wände weisen schwere Feuchtigkeitsschäden auf.

Wer wird die Sanierung bezahlen? Eigentlich liegen Denkmäler in den Händen der Bezirke. Doch beim Bismarckdenkmal hat wohl die Kulturbehörde das Sagen. Die können sich die Instandsetzung aber nicht leisten. Jetzt wird nach einer Lösung gesucht, kann das benötigte Geld aus einem Sondertopf des Senates kommen? Oder vielleicht sogar aus Berlin? „Wir erwarten, dass es ein Konzept zum Erhalt des Bauwerks gibt und die Räumlichkeiten sinnvoll von der Öffentlichkeit genutzt werden können. Dazu muss der Senat private Sponsoren finden“, so Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bezirk Mitte. Gehandelt werden muss, denn sonst bricht der Sockel eines der großen Wahrzeichen Hamburgs einfach weg.