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Vergnügungsviertel für die HafenCity

In der HafenCity soll im Schuppen 29 im Baakenhafen, einer ehemaligen Lagerhalle, ein Veranstaltungszentrum mit Eventhalle entstehen. Auf 8000 Quadratmetern soll hier Raum geschaffen werden für kulturelle Events verschiedener Art. Auf zehn Jahre wird die spezielle Immobiliennutzung erst einmal begrenzt sein.

Der Geschäftsführer der HafenCity stellt sich eine ähnliche magnetische Anziehungskraft wie die der Fischauktionshalle vor. Im nördlichen Überseequartier plant eine Investorengruppe ein 100 Millionen teures Wohn- und Gewerbekomplex mit einem vielfältigen Angebot von einem Kino mit drei Sälen, Theaterangebote, einem Hotel und 125 Wohnungen. Beteiligt daran sind zwar unter anderem die Betreiber des Miniatur Wunderlandes und die Schmidt Tivolis Betreiber, aber leider nicht die Politik und die betroffenen Bürger: „Was bedeuten all diese Planungen für die Entwicklung der östlichen Hafencity und wie sind die Bewohner betroffen? Sind die Planungen mit der Entwicklung auf dem Großmarkt abgestimmt? Solche Gedanken hat man sich anscheinend nicht gemacht. Dies kann passieren wenn ein Stadtteil von einer privaten Firma geplant wird. Die Hafencity wurde bis jetzt ohne Beteiligung der Bevölkerung und Politik geplant, dies muss endlich anders werden“, stellt Michael Osterburg, Fraktionsvorsitzender der Grünen in Mitte fest.